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Gleichstellung bringt mehr weibliches Potential für die Wirtschaft. Marktgerecht produzieren Die Hälfte der Kundschaft sind Frauen. Firmen kommen zu bedarfsgerechteren Lösungen, wenn sie Mitarbeiterinnen bei wichtigen Fragen mitentscheiden lassen. Es lohnt sich für ein Unternehmen, all die vielfältigen Fähigkeiten der Mitarbeitenden zu nutzen, unabhängig von persönlichen Merkmalen wie Alter, Geschlecht oder Herkunft. Das leuchtet zwar ein, die Praxis sieht aber meist anders aus. Immer noch gibt es klassische Männer- und Frauendomänen, und immer noch sind Kaderfrauen rar. |
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Gleichstellung bringt mehr männliches Potenzial für die Familie. Arbeit und Belastungen fair verteilen Ein Schweizer Pharmakonzern wirbt mit Bildern von erschöpften Frauen und drängelnden Kindern für ein Multivitaminpräparat. Anstatt Erschöpfungsdepressionen mit Medikamenten schönzufärben, ist es sinnvoller, tatsächliche Überlastungen abzubauen. Zum Beispiel mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, die es Männern ermöglichen, mehr Familienarbeit zu leisten. |
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Gleichstellung bringt mehr weibliches Potenzial für die Politik. Weitsichtig entscheiden Politische Entscheidungen fallen differenzierter und nachhaltiger aus, wenn möglichst verschiedene Interessengruppen einbezogen werden. Aus diesem Grund gibt es beispielsweise den Ständerat, der für die Berücksichtigung regionaler Anliegen zu sorgen hat. Alle Kantone haben dort ihre Sitze auf sicher. |
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Gleichstellung bringt mehr männliches Potenzial im Sozialwesen. Kinder und Jugendliche optimal unterstützen Sozialpädagoginnen begleiten Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen. Für diese Arbeit sind männliche Ansprechpartner und Identifikationsfiguren genau so wichtig wie weibliche. Im Jahr 2007 schlossen in der Schweiz aber 76% Frauen und nur 24% Männer das Studium der Sozialpädagogik ab (Statistik Reg. T5). |
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